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das vorgeschichtliche Außerfern/Allgäu




Adorant (Bronze) Landeck-Perjen - 5. Jahrhundert vor Christus - Ferdinandeum (Innsbruck)


Seiteninhalt
  • Eiszeit
  • Steinzeit
  • Bronzezeit
  • Eisenzeit


  • der Eispanzer


    Bereits vor etwa 120000 Jahren hatte sich das weltweite Klima soweit abgekühlt, dass an den Polkappen und den alpinen Zonen im Gebirge die Schneemassen auch den Sommer über nicht mehr abschmolzen, sodass sich im Laufe der nächsten Jahrzehntausende riesige Eisschilde ausbildeten. Gespeist aus den höchsten Regionen der Zentralalpen schoben sich enorme Eismassen vom jeweiligen Scheitelpunkt in die Tiefe. Dabei glitten sie auf den abgesprengten Schottern über die Felsrücken und hobelten so über die Zeit Furchen in den Gesteinsuntergrund. Diese Furchen weiteten sich bald zu Tälern auf, wobei die Gletscherströme der großen Täler die Eismassen der kleineren Seitentäler mit sich nahmen.


    Temperaturverlauf der letzten 25000 Jahre


    So schob sich der mächtige Lechgletscher durch das Tal gegen Norden. Durch das Gurgltal kommend verzweigte sich der Inntalgletscher, entsendete einerseits seine kalte Fracht gegen Garmisch-Partenkirchen hinaus und andererseits durch das Gebiet des heutigen Zwischentoren gegen den Lechgletscher. Die Oberfläche des Gletschers erreichte im Reuttener Kessel dabei eine Höhe von etwa 1700 Metern. In den Tälern bildeten sich durch die Hobelwirkung des Gletschers oft großräumige Becken, harte Querriegel blieben dem Druck der Eismassen zunächst aber standhaft. So etwa der Falkensteinzug bei Füssen und etwas vorgelagert der Höhenzug bei Roßhaupten. Mit dem Rückgang der Gletscherzungen füllten sich die gestuft gelegenen Becken und ließen den Pfrontener und Füssener See entstehen. Der Pfrontener See erstreckte sich taleinwärts bis hinauf nach dem heutigen Ort Höfen oder gar bis Weißenbach. An der Geländekante des Falkensteinzuges bei Füssen stürzte ein Wasserfall rund hundert Meter in die Tiefe um mit seinem Wasser den tiefer gelegenen Füssener See zu speisen.

    Unablässig nagte in der Folgezeit die Wasserkraft und die Erosion an den barrierebildenden Felsriegeln, bis sich das nasse Element letztlich durch das Gestein gefräst hatte und die Seen abflossen. Heute zeugen noch die Felsformationen und senkrecht aufgestellten Schichtplatten bei Dietringen von der einstigen natürlichen Talsperre, welche jedoch mit der Aufstauung des Forggensees jedes Jahr über die Sommer- und Herbstmonate unter dessen Wasserspiegel verborgen bleiben. Südlich von Füssen zieht gegenwärtig der Lechfall in der Lechschlucht die Besucher an. Die enge Klamm vermittelt dabei anschaulich, wie sich die Wassermassen über Jahrtausende hinweg durch den Fels gruben und das vermeintlich harte Gestein zersägten. Als Reste dieser einst großen Seen finden sich noch der Bannwald-, Hopfen-, Schwan- und Weißensee. Seen wie etwa der Hopfensee oder der Sulzberger See - auch Öschlesee genannt - sind als sogenannte Toteisseen entstanden.

    Vor etwa 12000 Jahren endet also in Mitteleuropa die Würm-Eiszeit als das letzte landschaftsprägende Glazial mit einem rasanten Temperaturanstieg und dem Übertritt vom Pleistozän in das Frühholozän. Die Aussage 'rasant' entspricht jedoch lediglich dem Maßstab einer erdgeschichtlichen Betrachtung, für den Menschen besser fassbar vollzieht sich diese Entwicklung von etwa -15°C im Jahresdurchschnitt hin zu +3°C während einer Zeitspanne von etwas mehr als 2000 Jahren.

    Auch die Umweltbedingungen ändern sich durch die Klimaerwärmung drastisch. Zunächst bildet sich eine weitläufige Tundra aus, welche nach und nach durch große, zusammenhängende Waldgebiete ersetzt wird. Etwa im 7. bis 6. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung wird das Maximum dieser bis heute andauernden - sich aber kontinuierlich abkühlenden - Warmphase erreicht. Die Vergletscherung in den Alpen ist nachmals wesentlich kleiner als heute, die Baumgrenze liegt dadurch bedeutend höher und die klimatisch günstigen Bedingungen erlauben einen Anstieg der Bevölkerungszahlen nördlich des Alpenbogens.


    Altsteinzeit am Übergang in das Mesolithikum (Mittelsteinzeit)



    spätpaleolithisches Abri am Weißenseeberg
    Die mit etwa 11500 Jahren (+/- 300 Jahre) älteste Station im gesamten Einzugsgebiet des Forums, ist jenes Abri unterhalb der Seewände am Weißenseeberg. Die damalige Lebensgrundlage bildete die Jagd, der Fischfang und das Sammeln von Beeren und Früchten, welches die Jägergruppen als Nomaden durch die Jagdgebiete streifen ließ. An den zumeist im eher alpinen Raum auffindbaren Rastplätzen werden auch immer wieder geschlagene Steingeräte gefunden, welche zum Teil auch von fernen Schlagplätzen hierher gelangt sind.
    Unter der Leitung der Archäologin Birgit Gehlen fanden dort am Weißenseeberg Mitte der Achtziger Jahre des vorangegangenen Jahrhunderts mehrere Grabungskampagnen statt. Die zeitliche Einordnung reicht hier also in das Spätglazial - das sogenannte Alleröd - zurück.
    Ob die Höhlengänge südlich, oberhalb von Unterpinswang - dort wo sich heute die ruinösen Reste der Höhlenburg "Schloss Loch" finden - ebenfalls als steinzeitliches Jägerlager dienten konnte bisher nicht geklärt werden. Da es sich aber im Grunde um den selben Höhenzug handelt und die räumliche Entfernung sehr gering ausfällt und überdies um eine südliche Hangexposition handelt, ist bei dieser Annahme mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Darüber hinaus findet sich aber auch im Bereich der Hangenden Wand (Ländeweg) ein historisch belegbarer Lagerplatz aus mesolithischer Zeit.

    In den Zeitraum der maximalen Temperaturspitzen um 8000 v. Chr., also dem Frühmesolithikum, fällt das steinzeitliche Jägerlager - auf der nachmaligen Alpe Schneiderküren - am Fuße der Gottesackerwände im Bereich des Hohen Ifens gelegen. Zu diesem Jägerlager zählen noch weitere steinzeitliche Stationen, welche einen Urpfad quer durch das Kleinwalsertal erahnen lassen. An besagten Stationen konnten durch mehrere Grabungskampagnen des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Innsbruck zahlreiche Steinwerkzeuge, ein Schlagplatz, ein umfangreiches Feuerstein-Depot als auch eine durch den damaligen Menschen genutzte Abbaustätte des Radiolarit-Gesteins freigelegt und erforscht werden.
    Die hier gewonnen Steinwerkzeuge erfuhren eine Verbreitung im nahen Allgäu bis in den Großraum Alpenrheintal, womöglich aber noch weiter.

    Silex
    Silex ist der Überbegriff für jene Gesteine aus Siliciumdioxid (SiO2), welche sich durch ihr scharfkantiges Bruchverhalten ideal zur Herstellung von Steingeräten eignen. Gerade im Bezug auf die Steinzeit-Forschung im alpinen Bereich sind Funde von Steinwerkzeugen besonders wichtig um Verbindungswege und Berührungspunkte verschiedener Kulturgruppen und den technologischen Austausch derer besser nachvollziehen zu können.
    Auch im Gebiet der Lechtaler Gemeinde Bach hat ein Innsbrucker Forschungsteam einen solchen Radiolarit- und Hornsteinaufschluss genauer untersucht. Den vorsichtigen Einschätzungen der Experten zufolge, könnte am Rothornjoch etwa ab dem 6. Jahrtausend vor Christus eine Feuerstein-Abbaustätte bestanden haben. Ein Zusammenhang der beiden genannten Silex-Lagerstätten erscheint dabei durchaus als wahrscheinlich. Räumlich trennen diese beiden nämlich gerade einmal rund 13 Kilometer Luftlinie und auch hier findet sich mit dem Weg durch das Höhenbachtal - heute in etwa dem E5-Weitwanderweg entsprechend - ein "Urpfad" in dessen Nähe.

    Nördlich an den vorgenannten Urpfad anschließend, finden sich mehrere mesolithische Fundstätten im Bereich des Ochsenberges bei Tiefenbach und dem Landstrich um Oberstdorf. Bereits in den 1930er-Jahren begann der kroatische Adlige und Hobbyarchäologe Christoff Graf von Vojkffy mit der systematischen Erforschung des Oberstdorfer Talbeckens. Gleich an mehreren Stellen wurde er fündig und förderte im Laufe mehrerer Jahre über 680 Steinwerkzeuge aus heimischem Radiolarit zu Tage.


    Jagdstation der Steinzeit - der Ochsenberg
    Ob der Silex aus dem Gebiet des Kleinwalsertals und des Höhenbachtals auch im östlichen Allgäu zum Einsatz kam, muss noch geklärt werden - gilt aber als wahrscheinlich. Jedenfalls kamen im Verlauf der letzten 60 Jahre zahlreiche steinzeitliche Lagerplätze zum Vorschein. Gerade im Uferbereich des Forggensees wurden mehrere davon lokalisiert und zum Teil archäologisch untersucht. Weitere Fundstellen in dem Gebiet: Bannwaldsee-Judenberg, Brunnen, Faulenbach, Hopfen-Enzensberg, Hopfensee, Hopferau-Pertlesbichl, Horn-Frauenberg (bei Schwangau), Nesselwang, Pfronten (Ösch und Berg [Hörnle]), Roßhaupten und Schwangau-Mühlberg.

    Interessant an den Funden vom Forggensee ist der Umstand, dass die Netzwerkbildung dieser Zeit (rund 7000 v. Chr.) aber zum allergrößten Teil über den Alpenhauptkamm hinweg geschieht. Wohingegen von kulturellen Berührungspunkten mit dem Nahen Bodenseeraum zumindest bisher recht wenig belegbares aufgefunden wurde. Vor allem die gesichert festgestellte Verbindung in das Etschtal kann dabei durchaus die Wahrscheinlichkeit der Nutzung dieser Trasse, auf welcher rund siebentausend Jahre später einmal die Via Claudia Augusta verlaufen wird, bereits im Mesolithikum unterstreichen.
    Erst nach dem 6200-Ereignis, auch als Misox-Schwankung bezeichnet - eine Klimaschwankung der nördlichen Hemisphäre, welche nachweislich die Kulturentwicklung beeinträchtigt hat - zeigen sich erste Annäherungen und ein technologischer Austausch zum Oberen Donauraum hin. Die Funde zeigen darüber hinaus auch, dass die Lagerplätze über relativ lange Zeiträume immer wieder von der vermutlich selben Gruppe angesteuert werden.



    Neolithikum


    Mit dem Eintritt in das Zeitalter des Neolithikums beginnt ein Wandel - weg von der Kultur der Jäger und Sammler, hin zum sesshaft werdenden Bauern. Die nährstoffärmeren Böden des unmittelbaren Alpenvorlandes konnten die Menschen jener Zeit nicht ernähren. Die ersten dauerhaften Ansiedlungen der sogenannten bandkeramischen Kultur um etwa 5500 v. Chr. fanden sich deshalb weiter im Norden, auf Höhe Marktoberdorf, Kaufbeuren, Schongau und vorrangig am Lauf der Donau, im Bereich jener ertragreichen Lößböden welche aus den eiszeitlichen Ablagerungen entstanden waren. Einzig für den Auerberg ist ein Getreideanbau wesentlich weiter südlich in dieser Zeit nachgewiesen.

    Einen Hinweis auf die Nutzung der inneralpinen Übergänge am Ende der Jungsteinzeit gibt uns indirekt der wohl berühmteste Alpenbewohner - der "Mann vom Tisenjoch" - besser bekannt unter dem Namen Ötzi.
    Untersuchungen des Mineralienstatus der Zähne, sowie Pollenanalysen lassen gewisse Rückschlüsse auf die zurückgelegten Strecken des Mannes zu, der mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Eisacktal stammte. Seine letzten Stunden im Leben verbrachte er damit, auf ausgedehnten Streifzügen in der Bergwelt Südtirols über mehrere erhebliche Anhöhen zu steigen. Vermutlich wäre er, hätte man ihn nicht am Tisenjoch getötet, weiter durch das Niedertal in das nahegelegene Ötztal abgestiegen.

    Schon seit Jahrtausenden wurden - und werden immer noch - mehrere tausend Schafe von den Südtiroler Weideflächen Sommers über die Jöcher zu den Hochweiden nördlich der Wetterscheide des Alpenhauptkammes getrieben. Bei Vent wurde der "Hohle Stein" schon um etwa 7500 v. Chr. als mesolithisches Jägerlager genutzt, zwischen 4500 und 4000 v. Chr. begann eine Siedlungstätigkeit im Bereich des heutigen Sölden - von Süden! Erst rund 1000 Jahre später, während der sogenannten Kupfersteinzeit, bewegt sich auch der "Mann vom Tisenjoch" auf diesen bereits bestehenden Pfaden. Es bedarf dann eigentlich nur noch wenig Fantasie sich vorzustellen, dass diese Pfade wohl auch entlang weniger anspruchsvollen Streckenabschnitten weiter gegen Norden durch die Täler hinaus in die Ebene nördlich der Alpen geführt haben könnten. Trotzdem lassen sich diese Vermutungen, zumindest für das Außerfern, nicht mit Funden oder anderen Hinweisen untermauern.

    Historisch gesichert ist aber die Funktion der Flusstäler wie das untere Lechtal oder das Illertal als vorgeschichtlicher Verkehrsweg und als Keimzelle erster Ansiedlungen an den höher gelegenen Flussterrassen, an welche sich die Äcker und das Weideland anschlossen. Die Flussauen und Niederungen an den Flussläufen wurden hingegen nur selten für Siedlungszwecke genutzt.


    rekonstruiertes Haus der jungsteinzeitlichen Siedlung Pestenacker
    Weiter im Norden des Alpenvorlandes siedeln sich schon bald Individuen der sogenannten Altheimer Gruppe im Bereich des heute als Pestenacker benannten Dorfes nahe Landsberg am Lech an. Die Geschichte der Pfahlbausiedlung lässt sich bis 3496 vor Christus zurückverfolgen. Mindestens 19 jungsteinzeitliche Kleinhäuser (max. 8 x 4 Meter) standen als Häuserzeilen traufseitig aneinanderstossend entlang eines Hauptweges und wurden von einem umlaufenden rechteckigen Flechtwerkzaun geschützt, sie wurden mittels eines durch Pfosten getragenen Bohlenweges sowie mehrerer Brücken und einer Toranlage erreicht und banden die Moorsiedlung an das steinzeitliche Wegenetz an. Dabei erzählen die archäologischen und zahlreiche dendrochronologischen Befunde von einer bewegten Geschichte der kleinen Ansiedlung. So brannte das kleine Dorf schon vier Jahre nach seiner Errichtung ab und wurde an gleicher Stelle wieder aufgebaut. Nach 15 Jahren der Besiedelung verließen die steinzeitlichen Bauern 3481 v. Chr. ihre Häuser. Erst nach 30 Jahren kehrte eine neue Generation in die auf Pfosten erbauten Häuser zurück.

    Die Wände der Häuser waren mit Lehm verputzt und auch die Böden wurden mit einem Estrich aus Lehm verfüllt. Die Räume waren in einen Wohn- als auch einen Wirtschafts- und Stallbereich unterteilt. Im Wohnbereich befand sich stets ein Kuppelofen mit einer Backplatte. Die Tiere hielten sich im Winter vermutlich im Stall auf und wurden in den Sommermonaten auf die Weide getrieben. Der dadurch frei gewordene Raum wurde von den Bewohnern während der Sommermonate sodann als Werkstatt genutzt. Innerhalb der Siedlung fanden sich überdies zahlreiche Spuren von der Herstellung von Geräten und Werkzeugen aus Feuerstein, Knochen, Geweih und Holz. Das Rohmaterial wurde in Form von Knollen oder Platten aus Silex aus dem Donauraum bei Kehlheim bezogen. Als wichtigste Nahrungsquellen dienten Getreidearten wie Einkorn und Emmer, sowie Gerste. Weiters standen Gerichte aus Erbsen und Lein auf dem Speisezettel und an Früchten verzehrten die Siedler wildwachsende Äpfel, Erdbeeren, Brombeeren und Holunderbeeren. Das Fleisch lieferten Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schwein und auch der Hund. Die Jagd spielte hingegen keine allzu große Rolle mehr, nicht einmal ein Drittel des Fleischbedarfs wurde durch Rothirsche und Wildschweine gedeckt.

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    Bronzezeit


    Schon für die Zeit um 2000 v. Chr. sind mit dem Anbruch der Bronzezeit in Mitteleuropa erste Handelskontakte zwischen Nordeuropa (Bernstein) und dem Raum der Ägäis (Keramiken) bekundet. Die Handelswege wurden inneralpin als Saumwege angelegt bzw. erfuhren, wenn sie schon Bestand hatten, eine Weiternutzung. Erst etwa 1800 vor Christus treten - mit der beginnenden Hochzeit ritueller Opfergaben - erste handfeste, bronzezeitliche Artefakte auch innerhalb des Außerferns zu Tage. Meist handelt es sich dabei um Waffenbestandteile und kultische Gegenstände, welche an Jöchern oder Anhöhen wohl absichtlich bzw. zum Dank an die Götter als Votivgaben abgelegt wurden.


    Lanzenspitze
    Schattwald
    Funde 1800 v. Chr.
    Lanzenspitzen aus Bronze
  • Gemeindegebiet Bach
  • Höhenbachtal, Holzgau
  • Oberstdorf - umliegende Hochtäler (Lanzenspitze und Bronzebeil)

  • Randleistenbeil
  • Fernpass, Biberwier


  • Funde 1700 bis 1500 v. Chr.
  • Teile eines Dolches in Reutte
  • bronzezeitlicher Bestattungsfund bei Schattwald (Lanzenspitze)
  • bronzenes Lappenbeil auf der Imster Ochsenalpe


  • Funde 1500 bis 1200 v. Chr.
  • Lappenbeile im Umfeld des heutigen Schlosses Hohenschwangau


  • Im Agathazeller Moor wird im 14. Jahrhundert vor Christus ein Bohlen- oder Prügelweg (im 17. Jahrhundert als "hülze Stroß" [hölzerne Straße] bezeichnet) angelegt. Die verlegten Hölzer wiesen deutliche Abnutzungsspuren auf, welche auf eine intensive Nutzung derselben hindeutet. In einigen historischen Abhandlungen wird meist davon ausgegangen, dass dieser bronzezeitliche Weg lediglich die umliegenden Gehöfte miteinander verbunden hätte. Möglicherweise hatte diese technische Meisterleistung der damaligen Zeit aber einen weit höheren Verwendungszweck - nämlich als Teilstück eines Handelsweges, welcher von der Donau kommend über die Iller an den Fuß der Berge führte. Dort wo die Iller keine Befahrung mehr zuließ, wurde vielleicht eine Straße angelegt, die rechts der Iller - vorbei am urgeschichtlich bedeutungsvollen Schöllanger Burgberg - über Oberstdorf ins Tal der Trettach leitete. Ein möglicher Saumweg gilt gerade im Bereich des Mädelejoches und des Höhenbachtals schon aufgrund seiner bronzezeitlichen Fundpalette einer weiteren Betrachtung würdig.

    Im Gebiet nördlich der Alpen hatte sich indes im Verlauf der Mittleren Bronzezeit die Hügelgräberkultur etabliert. Benannt nach ihrer charakteristischen Bestattungsart, dem auch als Tumulus bezeichneten Hügelgrab. Ab 1300 v. Chr. geht diese in die Urnenfelderzeit der späten Bronzezeit über. Waren die Siedlungen der Hügelgräberkultur noch fast ausschließlich auf Bergkuppen und Anhöhen anzutreffen, wandeln sich diese Ansiedlungen in der Urnenfelderzeit nicht selten zu Befestigungsanlagen. Viele der neu angelegten Siedlungen werden auch in den Talniederungen errichtet - meist an den Flussläufen, welche schon seit jeher als Transportwege für Handelsgüter genutzt werden.

    Lappenbeile Hortfund Hohenschwangau Bronzezeit
    bronzezeitliche Lappenbeile von Hohenschwangau
    Im südlich gelegenen oberen Inntal finden sich bereits kontinuierlich genutzte Ansiedlungen. Etwa bei Landeck-Perjen oder im Bereich der heutigen Ruine Schrofenstein, bei Stanz und bei Grins oder auch bei Zams. Vor allem die im alpinen Bereich abgebauten Bodenschätze in Form von Kupfererzen hatten einen recht regen Tauschhandel zur Folge, der auch einen überdurchschnittlichen Wohlstand in die Region brachte.
    Mit dem Abbau von Erzen entwickelten sich auch bald Produktionsstätten, wie etwa im Bereich Faggen am Eingang des Kaunertals. Zu jener Zeit kamen auch die ersten Zuzügler aus dem heutigen Engadin und der Ostschweiz in diese Gegend um Landeck, welche als eine Art vorläufige metallurgische Metropole gesehen werden kann.

    Eine Ausdehnung der Besiedlung lässt sich von Norden kommend an den Alpenrand hin beobachten. Am Beginn der späten Bronzezeit ist dann erstmals auch eine Kulturflächengewinnung im Außerfern fassbar. Eine Pollenanalyse erbringt den Nachweis einer Brandrodungstätigkeit um 1200 v. Chr. - einer klimatisch günstigen Warmphase - innerhalb des Lermooser Moos. Eine Siedlungskontinuität ergab sich daraus aber nicht. Zur selben Zeit gab es auch eine Deponierung im Bereich der heutigen Burg Hohenschwangau in Form eines Depots mehrerer Beile für mutmaßlich kultische Zwecke.

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    Kelten und Räter (die Eisenzeit)


    Die Situation im Außerfern und dem Allgäu
    Auch an der Schwelle zur Eisenzeit kann für das Außerfern lediglich die Funktion als "Transitland" nachgewiesen werden. Siedlungsspuren finden sich hier nicht - wohl aber in den benachbarten Regionen des Allgäus und dem Inntal. Aus dem Donauraum kommend gelangten um etwa 650 v. Chr. die ersten Kelten entlang der Flussläufe der Iller und des Lechs in das Alpenvorland. Eine größere Ansiedlung entstand dabei nachweislich im Stadtgebiet des heutigen Kempten - das keltische Cambodunum gilt als der Hauptsitz der Estionen. Deren südliche Nachbarn waren die Brigantier am Bodensee und weiter östlich siedelten die Likatier am Ufer des Lechs, vermutlich bis an den Fuß der Berge bei Füssen. Ihren legendären Hauptsitz Damasia vermutete man lange am Gipfel des Auerbergs, letztlich ließen sich aber bislang keine derartigen Spuren aus keltischer Zeit finden - die Frage nach dem Standort dieses "akropolisgleichen" Baues muss also offen bleiben.

    Die "Identitätskrise" der Kelten
    Alle diese Stämme zählt man letztlich zu der übergeordneten keltischen Gruppe der Vindeliker und werden in mehreren antiken Quellen wie beispielsweise bei Strabon genannt und am Tropaeum Alpium, dem Siegesdenkmal des späteren römischen Alpenfeldzuges, gar in Stein gemeißelt. Wobei es schwerlich möglich ist sie als einheitliches Volk zu bezeichnen, da sich die einzelnen Gruppierungen nie als einer nationalen oder ethnischen Identität DER Kelten zugehörig fühlten. Sie teilten lediglich die Sprache, im täglichen Leben hingegen bekämpften sie sich gegenseitig oft und mitunter auch heftig wenn es um die territoriale Vorherrschaft in irgendeinem Landstrich ging. Diese Uneinigkeit verhinderte stets eine militärische Machtbildung und trug so letztlich auch erheblich zu ihrem späteren Untergang bei.

    Der Übertritt in den Status einer Hochkultur lag für die isoliert wirtschaftenden und lebenden keltischen Zellen deshalb aus politischer und gesellschaftlicher Sicht aufgrund ihres Stammes-Denkens also stets in weiter Ferne. Trotzdem waren die Produkte und Wirtschaftsgüter der Kelten weitum äußerst begehrt, gerade was die Eisen- und Waffenproduktion aus deren Werkstätten anbelangte. So werden sie heute in manchen Schriften gar als die „Herren des Eisens“ bezeichnet.
    Generell verfügten die keltischen Schmiede und Handwerker über eine so große Geschicklichkeit und Fertigkeit, dass ihre Werke einer Hochkultur würdig gewesen wären oder gar jene Kunstgegenstände von anderen, tatsächlichen Hochkulturen in den Schatten stellten. Noch heute ist man sich allerdings uneins, ob auch im Bereich Allgäu und dem Außerfern die notwendigen Erze abgebaut wurden und vor allem, wo sich der antike Ort der Verhüttung befunden haben könnte. Die Indizien sprechen für den Bereich Roßhaupten, als Abbauort könnte die Region rund um den Säuling in Erscheinung treten. Dort wo auch Jahrhunderte später der heilige Magnus auf ein vermeintlich "wildes Volk" - die Alemannen - traf, welches jedoch scheinbar Kenntnis um den Verwendungszweck des Erzes hatte.

    Lebensweise der Kelten



    In keltischen Zentren spielte sich das Leben im Umfeld der Fürstensitze ab. In Weilern und auf viereckigen, eingefriedeten Gehöften (Viereckschanzen; ab ca. 200 v. Chr.) inmitten ihrer Felder, rund um den Häuptlingssitz gingen die Menschen einer überwiegend bäuerlichen Tätigkeit nach. Der Fürst scharte die Krieger-Elite des Stammes um sich und kontrollierte die Straßen und Wege. Gemeinsam mit den ebenfalls adeligen Druiden beanspruchte der Fürst den uneingeschränkten politischen Machteinfluss im Hinblick auf die Sippe und die wirtschaftlichen Belange.


    Modell des keltischen Ringwalls (murus gallicus) im südlichen Hunsrück zur Zeit von dessen Errichtung - Keltenpark und keltischer Ringwall von Otzenhausen

    keltischer Hof innerhalb einer sogenannten Viereckschanze - Verein Heuneburgmuseum e.V. Herbertingen-Hundersingen
    Nur sehr selten gibt es aus Stein errichtete Bauten welche auf die Kelten zurückgehen. Als Beispiel kann hier die Fliehburg bei Ottacker (Sulzberg) am Rande des Illertales aufgeführt werden, welche aber nicht als Behausung genutzt, sondern eben als Schutz vor Feinden diente. Die größte Befestigungsanlage Europas aus der Epoche der Kelten sprengt hingegen das Maß des Üblichen. Der sogenannte 'Hunnenring' im Süden des Hunsrücks (Saarland) hatte Schätzungen zufolge einst eine Höhe von 20 Metern und eine Wanddicke von rund 25 Metern. Der im Laufe von etwa drei Jahrhunderten errichtete 4 Kilometer lange Wall schützte eine Ansiedlung auf einem Bergsporn und erfuhr seinen massivsten Ausbau in den Jahrzehnten vor Ausbruch des Gallischen Krieges.

    Die Wohnhäuser und Wirtschaftstrakte innerhalb der Keltendörfer wurden in Alpennähe als Blockhäuser errichtet, die Dächer geschindelt oder aus Baumrinde angefertigt, die Böden aus Lehm gestampft und verdichtet. Üblicherweise bestand ein solcher keltischer Wirtschaftshof aus mehreren Gebäuden: Wohnung, Stall, Werkstätten - allesamt voneinander getrennt. Bei Nachbauten im Zuge der experimentellen Archäologie hat sich gezeigt, dass bei den für den Webstuhl errichteten Hütten mit eingetieftem Boden eine konstante Luftfeuchtigkeit erzielt werden konnte, welche sich entscheidend auf die Qualität der Erzeugnisse niederschlug.
    Die Speicher für das importierte Getreide wurden auf Pfosten gestellt, damit Mäuse und andere Schädlinge nicht an die Nahrungsvorräte gelangen konnten.

    Keltische Küche und Landwirtschaft
    Als Grundnahrungsmittel galten die Getreidesorten Dinkel, Gerste, Hafer und Weizen, wobei diese zu Brot verarbeitet oder zu einem Brei verkocht wurden. Der Hafer wurde mit Wasser oder Milch zu einer Masse mit cremiger Konsistenz verkocht. Je nach Geschmack und Saison landeten darin auch schon mal Äpfel, Birnen oder Nüsse. Üblicherweise aber aß der weniger begüterte Kelte dieses Mus ohne jegliche Einlage und nur sehr schwach gewürzt.
    Es kamen auch Hülsenfrüchte wie Linsen und Erbsen und bei den Gemüsesorten Karotten, Rüben, Salat und Zwiebeln in der keltischen Küche zum Einsatz. Der wohlhabende Kelte leistete sich auch Fleischspeisen, wobei abgesehen von den Haustieren auch Wildtiere in der Speisefolge auftauchten. Gejagt wurde nach dem Ur(rind), Rotwild, Rehe, Elche, Wildschweine, Bären und sogar Hunde wurden verspeist. Das Pferd stand üblicherweise als Last- und Zugtier oder zur Kriegsführung in Verwendung, konnte aber ab und an auch im Kochtopf landen. Bei den Haustieren standen Rinder, Schafe und Ziegen im Stall oder auf den Weiden und die Schweine wühlten in den Wäldern und Waldrändern nach fressbarem. Den Durst stillte man mit Wasser, Kräutertee, Milch, (Weizen)Bier (mit Honig) und Wein, wobei letztere aber wohl den höher gestellten Schichten vorbehalten blieben.

    Wenn im Land der Vindeliker doch einmal ein Getreidefeld bestellt wurde, handelte es sich zumeist um die sehr widerstandsfähige Weizensorte des Vesens (heute Dinkel oder auch Schwabenkorn genannt) welches in diesen Breiten nachweislich schon seit der Jungsteinzeit angebaut wurde. Das Korn wird bei dieser Getreideart von mehreren Spelzen gegen die Kälte geschützt und kann so auch größere Temperaturschwankungen verkraften. Sollte aber ein unverhältnismäßig schlechter Sommer die Ausreifung selbst beim Dinkel verhindern, gibt es noch die Möglichkeit das Korn vorzeitig zu ernten um es als den sogenannten Grünkern in gedarrter Form (gedörrt) auf zu bewahren und für die Wintermonate haltbar zu machen.

    Keltische Bauern und Brandopferplätze
    Ob und wie weit die keltischen Likatier ihre Herden in die sich gegen Norden öffnenden Täler und den darin befindlichen Höhenzügen und Alpen trieben ist nicht genau bekannt. Dass es eine Landbevölkerung im unmittelbar bergnahen Bereich gegeben haben muss, beweist die Auffindung eines keltischen Brandopferplatzes aus dem Zeitraum der Spätlatènezeit um 100 v. Chr. im nördlichen Teil des heutigen Forggensees - der ja bekanntermaßen ein Stausee mit jahreszeitlicher Schwankung des Wasserspiegels ist und erst Mitte des 20. Jahrhunderts errichtet wurde. Mehr als 500 zumeist aus Eisen gefertigte Fundgegenstände bilden dabei ein breites Fundspektrum von Schmuck und Trachtenbestandteilen über Haushaltsgeräten und Werkzeugen bis hin zu vereinzelt aufgefundenen Waffen. Als bemerkenswert gilt insbesondere die Weiternutzung dieser Opferstätte - bedingt durch die Nähe zu der römischen Kaiserstraße Via Claudia Augusta - bis in die mittlere römische Kaiserzeit um 250 n. Chr. hinein. Neben den genannten Objekten fanden sich in dem Bereich auch zwei Opferaltäre, welche zur Verbrennung von Opfertieren genutzt wurden. So häufte sich um die Altäre mit der Zeit Knochenschutt von mindestens 400 Tieropfern an, welche bei rituellen Mahlzeiten von der Kultgemeinde unter freiem Himmel verspeist wurden. Im Opferfeuer selbst landeten stets nur die fleischarmen Bestandteile wie Schädel und Füße.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein Fund im nahen Umfeld der bei Pfronten gelegenen Fallmühle. Bei Grabungsarbeiten stieß man nämlich auf einen in den Hang verlegten Bohlenweg. Die Datierung durch die C14-Methode lässt eine zeitliche Einordnung des Fundes in die Hallstattzeit zu. Für ebenfalls späthallstattzeitlich wird ein Grabhügel in der Nähe von Roßhaupten gehalten. Der Hügel weist einen Durchmesser von etwa 20 Metern auf und gilt als der südlichste derzeit bekannte Grabhügel des Ostallgäus. Auch von Vils nach Pfronten durch das Pfrontener Tal verlaufend fand man offenbar Reste eines Bohlenweges aus der späten Hallstattzeit (550-540 v. Chr.). Möglicherweise handelt es sich dabei aber auch um einen Irrtum in der einschlägigen Literatur und gemeint ist ein und derselbe Bohlenweg mit seinem Verlauf im Achtal?
    Einen Aufschluss über die Nutzung des oder der Bohlenwege gibt es bislang jedenfalls nicht.

    Boier - Nachbarn und wichtige Handelspartner im Nordosten
    Die nordöstlichen Nachbarn stellte der keltische Stamm der Boier dar, mit deren Gruppen die Vindeliker Handel getrieben haben. Da im unmittelbaren Alpenvorland durch die Kargheit des Bodens und der klimatischen Verhältnisse nur sehr geringe Erträge an Getreide erzielt werden konnten, bezogen sie das Korn mit großer Wahrscheinlichkeit von den auf den fruchtbaren Lößböden siedelnden Boiern. Im Gegenzug dazu gaben die Bewohner Vindeliziens ihren Überschuss an Pech, Kienspan (Späne aus Kiefernholz; gut brennbar da terpentinhaltig), Wachs, Honig und Käse - dem "Exportschlager" der im Voralpenland lebenden Keltengruppen - an die jeweiligen Handelspartner ab.

    Räter - die Nachbarn im Süden


    Votivfigur
    rätisch
    Die südlichen Nachbarn der Kelten waren die Räter im inneralpinen Raum im Bereich des Inntals. Eine rätische Votivfigur, aufgefunden im Bereich der Parzinnspitze (Gemeindegebiet Pfafflar - Lechtaler Alpen), lässt auf einen Kontakt und Handelsbeziehungen mit den im Alpenvorland lebenden Kelten schließen. Rätische Spuren finden sich aber auch im Bereich von Unterammergau als Schriftzeichen im Gebiet des Pürschlings - Ergebnisse einer genaueren Untersuchung derer fehlen aber noch. Die rätische Kultur scheint aber auch im Süden und Südosten innerhalb des Außerferns einen teils weitreichenden Einfluss gehabt zu haben. Vermutlich nutzten die rätischen Fokunaten von Süden kommend die Weiden und Hochlager für ihr Vieh. Eine rätische Votivtafel mit Inschrift gilt bislang als ältester Schriftfund des Außerferns.

    Wo genau die Grenze der Besiedelung durch die genannten Volksgruppen verläuft, lässt sich jedoch anhand der Funde nicht genau lokalisieren. Vielmehr erscheint auch aus dieser Betrachtungsweise heraus das Außerfern wieder als Transitland oder eben als für die Alpwirtschaft genutzte Fläche.

    (bislang bekannte) Siedlungsspuren aus keltischer Zeit:
    - Agathazeller Gallmoos (Goimoos, Goymoos)
    - Altstädten
    - Kempten (Cambodunum) als antikes Zentrum der vindelikischen Estionen (lt. Strabon)
    - Oberstdorf
    - Ottacker bei Sulzberg
    - Pfefferbichl bei Berghof (Ostallgäu)
    - Schöllanger Burgberg
    - Sonthofen (Gribesgraben)
    - Oberbinnwang (Bad Grönenbach)
    - Fliehburg am Falken bei Ittelsburg (Wolfertschwenden)



    Noch im Jahr 1861 vermutete der Autor Josef Feistle die älteste Zeit in der Gegend um Füssen - und damit auch jene des Reuttener Beckens - folgendermaßen:
    ...die jetzt so schöne Gegend Füssens war noch kurze Zeit vor Christi Geburt eine große, fast undurchdringliche Wildnis. Bären und Wölfe hausten in den tausendjährigen Urwäldern, und giftiges Gewürm bewohnte die großen Sümpfe und Moore. Nur sehr wenige menschliche Bewohner hatten sich an den beiden Lechufern in dürftigen Hütten angesiedelt, und lebten von der Jagd und dem Fischfange. Ihre Kleider waren die Häute der erlegten Tiere...


    verwendete Literatur und Quellen:


  • Heimat Ausserfern, Ferdinand Fuchs
  • Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte
  • ZAMG
  • wissenschaftliche Artikel, Birgit Gehlen
  • Geschichte der Stadt und der gefürsteten Grafschaft Kempten, Johann Baptist Haggenmüller (1840)
  • Freilichtmuseum Heuneburg - Herbertingen-Hundersingen
  • Tiroler Landesmuseen - Ferdinandeum
  • Ältester Schriftfund im Bezirk (Margarethe Kirchmayr, Archäologin)
  • Keltenpark und keltischer Ringwall von Otzenhausen (Hunsrück, Saarland)
  • Kultstätten und Opferplätze in Deutschland von Martin Kuckenburg
  • Die Römer in Bayern - Czysz Wolfgang, Dietz Karlheinz, Fischer Thomas und Kellner Hans-Jörg
  • Südschwäbisches Archäologiemuseum Mindelheim
  • Bayerischer Denkmal-Atlas
  • Allgäuer Geschichtsfreund (2011)
  • Alt Füssen 1996 - Füssen und die Via Claudia Augusta, Matthias Thalmair
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