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Piesenkopf


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Piesenkopf
   der kleine Moorsee am Gipfel des Piesenkopfs

Anspruch

T1 - Wandern
Charakter
Weg in gutem Zustand. Falls vorhanden, sind exponierte Stellen sehr gut gesichert. Absturzgefahr kann bei normalem Verhalten weitgehend ausgeschlossen werden
Anforderung
Keine, meist auch mit Turnschuhen geeignet. Orientierung problemlos, in der Regel auch ohne Karte möglich

Gruppe
Allgäuer Alpen
Höhe
1630 m
Hütte(n)
Dinigörgenalpe, Gasthof Rohrmoos
Talort(e)
Balderschwang, Oberstdorf (Rohrmoos)

       



KOORDINATEN   47.41642 • 10.13307 | WETTER | WEBCAMS | TOURENKARTE | ANFAHRT (GoogleMaps)


T O U R E N I N F O




*Lange Zustiege, optimal als Bike&Hike-Tour; Gipfelhang etwas steiler, ansonsten leicht
Balderschwang Wanderparkplatz Scheuenalpe

Der leichteste Zustieg erfolgt ab dem Wanderparkplatz der Scheuenalpe - zunächst auf asphaltiertem Alpweg parallel zum Scheuenbach bis zum Abzweig. Dort kurz abwärts und auf einer Brücke den Scheuenbach querend in das Weidegebiet der Scheuenalpe. Auf einem mit Holzpflöcken markierten Pfad hinauf zum Scheuenpass, einem flachen Sattel mit teils ausgedehnten Moorflächen. Dementsprechend feucht sind hier auch die Wege und gerade vom Scheuenpass gegen Osten, zum Piesenkopf ansteigend, gilt es immer wieder mal vom Weg leicht abzuweichen, damit man nicht vollends durch den Morast watet. An der Nordflanke des Piesenkopfs bessert sich dieser Umstand und man steigt am Abzweig mäßig steil über die alpinen Matten zu einer Geländekante auf. Noch kurz durch ein Mini-Tal und zuletzt zu dem Gipfel mit einem kleinen Moorsee.


Abstieg über Ostgrat (T2)

Eine sehr schöne Abstiegsvariante stellt der Ostgrat des Piesenkopfs dar. Vom Gipfel dem zunächst recht schmalen Grat folgen und bald auf breiterem Geländerücken hinab in eine Einsattelung, welche offenbar als Viehtrieb dient. Man bleibt aber auf dem Rücken und behält die Richtung bei, steigt durch dichte Heidelbeersträucher und auf einem zauberhaften Waldpfad bis zu einer wirklich urig anmutenden Hütte ab. Direkt unterhalb der Hütte bricht das Gelände recht jäh in einem tiefen Graben ab. An der linken Geländekante durch eine Art Hohlweg weiter absteigend, gilt es ab einer Höhe von etwa 1400 Metern aufzupassen. Hier zweigt von dem bisher gut sichtbaren Steig eine nur ganz schwache Pfadspur ab und leitet durch die Ostflanke in den Tobel des Ziebelmoosbachs hinab. Die Wegfindung ist in diesem Bereich sehr schwierig und kann wohl auch umgangen werden, indem man ab der urigen Hütte nach Nordwesten in Richtung der Papstalpe wandert und den markierten Steig nutzt.

Wer den Abstieg über die Ostflanke wählt, muss jedenfalls zusehen, dass er noch oberhalb von ca. 1300 Metern den Tobel passiert hat und zu der Kindsbangetalpe hin absteigen kann. Andernfalls läuft man Gefahr, sich in tiefen und steil abfallenden Tobeln zu versteigen. Hat man diesen Abschnitt absolviert, gibt es jedoch keinerlei Schwierigkeiten mehr zu meistern. Auf einem Karrenweg gelangt man annähernd waagrecht zur zuvor genannten Kindsbangetalpe (nicht bewirtschaftet) und auf einem asphaltierten Alpsträßchen binnen einiger Minuten zu der Alpwirtschaft Dinigörgenalpe.


Um zum Fahrzeug zurück zu kehren, folgt man ab der Dinigörgenalpe dem nach Westen ziehenden Forstweg. Nach ein paar kleinen Steigungen geht es hinaus durch das Tal der noch jungen Bolgenach, unter den Gauchenwänden hindurch hinaus zu der Scheuenalpe und zurück zum Wanderparkplatz.

Erweiterungsmöglichkeiten


Hochschelpen
Dinigörgenalpe

weitere Tourenbeschreibungen im Forum


  • Piesenkopf als Schneeschuhtour; von Kauk
  • Bike&Hike-Tour zum Piesenkopf; von Geröllschleicher
  • Herbsttour zum Piesenkopf; von horst


  • weitere Informationen
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