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Niederbleick

(Niederbleik)


Für den Wanderer vielleicht etwas weniger reizvoll, dafür für den Mountainbiker eine abwechslungsreiche und teils anspruchsvolle Tour im Gebiet der Trauchberge, welche mit einer eindrucksvollen Aussicht und einer urigen Gipfelatmosphäre garniert ist.

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Niederbleick
am Gipfel der Niederbleick - ein Aussichtsbalkon der Extraklasse

Schwierigkeitsgrad


T2-3 - anspruchsvolles Bergwandern
Charakter
Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände für die Unterstützung des Gleichgewichtes. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen, weglose Schrofen
Anforderung
Gute Trittsicherheit notwendig. Gute Trekkingschuhe. Durchschnittliches Orientierungsvermögen. Elementare alpine Erfahrung

Gruppe
Ammergauer Alpen
Höhe
1589 m
Hütte(n)
Bleickhütte (nicht bewirtschaftet)
Talort(e)
Unternogg

     


T O U R E N I N F O




*** Fahr- und Fußwege, im Gipfelbereich teils feuchte Hochmoorflächen

Wer einen Blick in die aktuell gültige Kompass-Karte wirft, wird die Tour zur Niederbleick am ehesten mit dem Mountainbike antreten. Zu lange sind die Waldpassagen, zu weit die Entfernungen für eine übliche Wandertour. Vom großen, kostenfreien Parkplatz an der Halblech-Brücke also los, kurz der Straße Richtung Norden folgend und nach gut 500 Metern links ab auf einen breiten Wiesenweg. Bei der ersten Weggabelung links ab und bald zieht
die Steigung merklich an. Eine erste Verschnaufpause bietet die Saulochhütte mit Sitzgelegenheit und einem Brunnen. Der Weiterweg gestaltet sich dann noch eine Spur steiler und unter großer Kraftanstrengung geht es hinauf zur Lähnbachhütte. Auch der mit dem Mountainbike bewaffnete Aspirant muss den Steig vorüber am kleinen Hüttengebäude wählen. Wer der Forststraße weiter folgt, wird bald in einer Sackgasse landen.

Die Kompass-Karte hat also diesen Abschnitt ebenfalls als Radstrecke eingezeichnet. Ich persönlich kann das nicht unterstreichen, möchte schon eher sagen, dass diese Angabe als recht gewagt erscheint. Hohe Stufen und ein allzu enger Pfad machen diese Schiebestrecke nicht unbedingt unproblematisch. Trotzdem hat man es nach einer weiteren halben Stunde ab der Lähnbachhütte geschafft und ist im Sattel am sogenannten Anwurfplatz angekommen. Ein neuer Fahrweg zieht hier auf der gegenüberliegenden Bergseite vorbei, vom Hochwildfeuerberg kommend, wird er mir nachher als Abfahrt dienen.

Zunächst aber durch teils steilen Wald und schöne, aber feuchte Hochmoorflächen an den letzten, steilen Anstieg und bald auf den nur ganz oben baumfreien Rücken der Niederbleick. Eine sagenhafte Aussicht gegen Süden und viele interessante Blicke gegen Norden gibt der kleine Gipfel frei. Die benachbarte Hohe Bleick ist mit dichten Fichtenbäumen bestanden und auch die einschlägige Literatur spricht von einem wenig lohnenden, da arg verwachsenen Gipfelblick. Im Sattel südlich der Niederbleick duckt sich auch das urige Bleickhüttlein unter hohen Tannen und ein paar verstreut im Gras dösende Jungrinder inspizieren die wenigen Bergwanderer und Radler, welche sich hier heroben tummeln.

Über den Anstiegsweg also wieder zurück hinab in den Sattel beim Anwurfplatz und mit dem Bike hinauf in Richtung Hochwildfeuerberg, welcher auch nochmal mit gut 120 Metern Anstieg aufwartet. Dann folgt aber die lange und schöne Abfahrt hinab in das Tal der Halbammer. An dem genannten Bach angekommen in leichtem Gefälle hinaus zum Parkplatz nahe Unternogg.





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Kommentare [2]



2 Kommentare

Kalle - 26.06.2018 - 17:07 Uhr 
Servus Geri
Meines Wissens nach nicht, da ab dem Anwurfplatz lediglich ein Fußsteig mit teils hohen Stufen zum Gipfelrücken hinauf leitet.
Mir ist jedenfalls nur der Ziehweg von Westen her als mit dem Rad befahrbar bekannt.
Schönen Gruß
Kalle


Geri - 25.06.2018 - 11:33 Uhr 
Kommt man eigentlich von Osten aus mit dem Rad auch zu der Niederbleik?


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