B179 - Fahrverbote Winter 2019/20
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Lachenspitze


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Lachenspitze
der breit gelagerte Gipfelstock der Lachenspitze (li.) und die darunter liegende, dem Gipfel den Namen gebende Lache

Schwierigkeitsgrad




T4 - Alpinwandern


Charakter
Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen
Anforderung
Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden



Gruppe
Allgäuer Alpen
Höhe
2126 m
Hütte(n)
Landsberger Hütte, Gappenfeldalpe
Talort(e)
Tannheim (Vilsalpsee)

 


T O U R E N I N F O




*** alpine Wege; im Bereich des Felsriegels unterhalb der Landsberger Hütte und dem Gipfelaufbau der Lachenspitze an ihrem Nordostgrat ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich; von Westen aus dem Steinkarjoch einfacher, Trittsicherheit ist aber auch hier erforderlich

Tannheim Vilsalpsee

Die Lachenspitze, die ihren Namen dem kleinen See an ihrem Fuße im Norden verdankt, stellt sich mit ihrem wuchtigen Körper über der Landsberger Hütte in Pose und dominiert das Bild auch von weitem. Vom Vilsalpsee aus beispielsweise ist das mächtige Delta der "Lache" sehr schön anzusehen. Es sind ja auch fast 300 Meter hohe Abstürze die sich einem hier entgegenstellen.

Vom Vilsalpsee verläuft der Anstieg ab dem Parkplatz bei der Fischerstube (Parkgebühren) links des Sees ca. zwei Kilometer an dessen Ufer entlang bis wir auf mächtige Schutzwälle und ein kleines "Hexenhäuschen" treffen. Noch kurz dem Zufahrtsweg der Vilsalpe folgend, zweigt bei der Unteren Traualpe ein Fahrweg vom Alpweg ab. Diesem Fahrweg folgt man bis zur Talstation der Materialseilbahnen der Traualpe und der Landsberger Hütte und steigt dann über das Weidegebeit weiter auf in Richtung dem hinteren Kesselgrund, welcher sich unterhalb des ersten Felsriegels auftut. Der Steig führt im hintersten Winkel des Kessels dann in Buschwerk und Hochstaudenfluren in einer ausholenden Linksschleife und bald darauf steigen wir über Serpentinen gegen jene Geländestufe an, welche den Traualpsee und die unweit des Sees stehende Traualpe trägt. Von hier oben aus hat man bereits eine schöne Aussicht auf den Vilsalpsee hinunter.

Wenn man den Blick zurück in Richtung Landsberger Hütte wendet, sieht man zur rechten den Traualpsee der als Speicher aufgestaut ist und zur Stromgewinnung herangezogen wird. Links sehen wir die zuvor genannte Obere Traualpe (1.649m) auf der wir uns zu einer kurzen Rast niederlassen können. Hier gibt es Getränke und auch kleine Speisen.

Später geht es dann weiter am östlichen Ufer des Traualpsees entlang. Hinter dem See ist bereits der nächste, etwas abweisend wirkende Felsrücken zu sehen auf dem die Landsberger Hütte "thront" und darüber erblickt man die mächtige Nordwestwand der Lachenspitze. Man steigt zunächst aber erst über mehrere Serpentinen und den drahtseilgesicherten und recht nassen Steig hinauf auf die Geländestufe auf deren rechter Fortsetzung des Geländerückens sich die Landsberger Hütte befindet.

Oben angelangt sieht man auch bald einen weiteren kleinen See, die dem Berg den Namen gebende Lache (Lache bedeutet im lokalen Dialekt soviel wie kleiner See oder eigentlich kleine Pfütze). Nach rechts führt der Weg zur Landsberger Hütte (1.810m) und nach links geht es hinauf ins Östliche Lachenjoch. Die Lachenspitze kann zu beiden Seiten über Steige unterschiedlicher Schwierigkeiten erreicht werden.

Über den Nordostgrat

Von der Lache ab gegen Nordosten über Alpweiden und verstreut liegende, kleinräumige Latschenfelder hinauf in das Östliche Lachenjoch und über den Sattel hin zu dem sich nach oben hin verjüngenden Nordostgrat der geradewegs auf den Gipfel zuläuft. Anfangs noch ohne jegliche Schwierigkeit steigt man höher und bald trifft man auf die erste etwas exponierte Passage. Der Fels ist hier sehr brüchig, weshalb sich in den Runsen und Rinnen jede Menge Schutt ansammelt. Immer auf oder knapp neben der Gratlinie müssen nun auch die Hände eingesetzt werden. In leichter Kletterei (I) am aussichtsreichen Grat und bald durch ein kleines Latschenfeld und zurück zum Grat, welcher auch hier wieder etwas Kletterei erfordert (I) und zuletzt über eine steile Grasmatte zum Gipfel. Belohnt wird man mit einem sagenhaften Blick hinunter zu den drei übereinander liegenden Seen, die sich wie eine nasse Treppe in die Tiefe stapeln. Generell bietet die Gipfelschau durch ihre zentrale Lage wunderbare Ausblicke in die umliegende Bergwelt.






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