European Outdoor Film Tour 2019/20
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Iseler


Der Iseler ist der 'Hausberg' der zu Hindelang gehörenden Gemeinde Oberjoch und gerade in den Wintermonaten bei Skitourengängern, Skifahrern und Snowboardern beliebt. Die von Hinterstein aus erreichbare Südseite des Iseler bietet dann mehr Ruhe und vor allem auch beeindruckende Ausblicke in das Herz der Allgäuer Alpen.

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Iseler
die Iseler-Südostflanke im letzten Licht des Tages

Schwierigkeitsgrad




T2 - Bergwandern


Charakter
Durchgängiger Pfad. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen
Anforderung
Etwas Trittsicherheit ratsam. Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen



Gruppe
Allgäuer Alpen
Höhe
1811 m
Hütte(n)
Wiedhagalpe, Zipfelsalpe
Talort(e)
Oberjoch

     


T O U R E N I N F O




*** Wiesenpfade, schmale Steige in steilem Alp- und Waldgebiet, geringfügig exponierter Steig im Bereich des Palmwegs; am Gipfelaufbau feinsplitteriger Schutt und Latschengassen

Oberjoch Gundalpe Wiedhagalpe Westschulter

Neben der Möglichkeit, den Iseler mit Hilfe des Liftes zu erreichen, stellt sich noch die Variante für den Aufstieg über das Pistengelände dar. Der Anstieg gestaltet sich hier recht kurzweilig und schon nach etwa eindreiviertel Stunden hat man den Gipfel über die Nordrampe erreicht.

Unterhalb der Bänderung des Rückens zwischen Iseler und Kühgundkopf schlängelt sich ein relativ neu errichteter Klettersteig (Salewa-Klettersteig) durch die nordseitigen Schrofen.

Eine reizvolle Runde, oder wohl eher die reizvollste Runde ergibt sich mit dem Anstieg über die Gund- und Wiedhagalpe hinaus zum weiter östlich als schrofiger Gratansatz auffälliger Wiedhag. Auf schmalem Pfad stets dem fein zugespitzten Kühgundrücken folgend hinauf in die gröberen Schrofenansätze mit Eisentritten und Seilsicherungen. An der Kühgundspitze trifft man auf das schon lange vorher sichtbare Kreuz an der Kühgundspitze. Wobei dieser Name Kühgundspitze lediglich auf der deutschen Seite in Verwendung steht. Von den Schattwaldern und Zöblern wird er schlicht als Wannenjoch bezeichnet.



Jedenfalls verläuft die österreichisch-deutsche Staatsgrenze stets an der Gratkante, welcher man zum höchsten Punkt des breitgelagerten Massivs zwischen Stuibensattel im Osten und dem Iseler als westlicher Eckpfeiler desselben folgt. Am Kühgundkopf ist mit 1907 Metern dieser Punkt erreicht. Wer ab hier dem Gratrücken gegen Westen folgt, gelangt durch Latschengassen und über feinsplitterigen Schutt teils luftig zum Gipfelkreuz des Iseler.

Hinterstein Zipfelsbachfall Zipfelsalpe

Von Hinterstein gleich hinter der Kirche hinauf zum nördlich gelegenen Waldrand und auf kleinem Steig in die recht steile Flanke unterhalb des Zipfelschrofen. Rechts des Weges stürzen die Wassermassen des Zipfelsbaches eindrucksvoll in die Tiefe, wobei man dieses Schauspiel auch von einem über den Tobelgraben ausladenden Steg wunderbar betrachten kann. Weit ausholend in die nach Westen leitende Schrofenfluh gelangt man weiter oberhalb an den zweiten Zipfelsbachfall, allerdings nicht mehr ganz so spektakulär wie am Unteren Fall. Oberhalb legt sich das Gelände allmählich zurück und man gelangt beinahe waagrecht in das Talinnere.

Hat man den Wald verlassen, zeigt sich schon die Zipfelsalpe auf einem Geländesporn über dem hinteren Talgrund. Von der Hütte dann links in den hinteren Kessel und schräg durch die Südostflanke zu der Westschulter des Iseler. Von dort kurz am Grat gegen Osten aufsteigend zum Gipfelkreuz.

Bad Oberdorf Palmweg Iselerplatz-Hütte

Von Bad Oberdorf knapp unterhalb der hier ansetzenden Jochpassstrasse auf dem Bergwachtweg bis in die Nähe des Prinz-Luitpold-Schwefel-Mineralbades. Dort zweigt der Palmweg leicht steigend gegen Osten an und leitet in mehreren Kehren auf schmalem Pfad durch die steile Gras-Schrofen-Flanke. Auf halber Höhe ist ein kuppelartiger Überhang an einer Felswand zu erkennen, in welche mehrere Ziffern geschrieben wurden. Die Schriftart und ebenso die Schriftfarbe muten recht alt an. Eine Datumsangabe endet mit den Ziffern 09 für das Jahr. Möglicherweise handelt es sich dabei um einen ehemaligen Wachtposten aus der Zeit des fünften Koalitionskrieges in recht exponierter Lage. Der Steig könnte dabei auch als ein Versorgungssteig oder ein Fluchtsteig genutzt worden sein. Bis dato ist der historische Zweck dieser grottenähnlichen Felsformation mit den Inschriften jedenfalls noch rätselhaft.

Von diesem grottenähnlichen Überhang hat übrigens auch der Palmweg seinen Namen, welcher aber eher Balmweg heißen müsste: "...der Name kommt übrigens nicht von Palme (mit welchem Bezug auch?) , auch nicht von Palmkätzchen (an so einem trockenen Südhang, sondern von Balm, Balme = Felsüberhang oder Halbhöhle..."
Zitat: Kristian Rath
Eintrag dazu im schweizerischen Idiotikon




Weiter oben verbreitert sich der Weg und leitet zuletzt auf einem idyllischen Steig durch eine recht steil abfallende Waldflanke hindurch um dann bei einem ansehnlichen Steinbrocken aus dem Wald heraus zu leiten. Über eine lichte Schneise steigt man die letzten Meter bis zu der auf einem Geländevorsprung stehenden Iselerplatz-Hütte. Ab dort dann die Nordflanke und die Latschenfelder passierend zum Gipfelkreuz des Iseler.

Erweiterungsmöglichkeiten


Kühgundkopf (Wannenjoch)
Bschiesser
Ponten

Panorama


Panorama Iseler 360°





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