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Holzgauer Wetterspitze


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Holzgauer Wetterspitze
Blick in die knapp 500 Meter hohe Nordwand

Schwierigkeitsgrad




T6 - schwieriges Alpinwandern


Charakter
Meist weglos. Kletterstellen bis II. (mäßige Schwierigkeit) Häufig sehr exponiert. Heikles Schrofengelände. Apere Gletscher mit erhöhter Ausrutschgefahr. Meist nicht markiert
Anforderung
Ausgezeichnetes Orientierungsvermögen. Ausgereifte Alpinerfahrung und Vertrautheit im Umgang mit alpintechischen Hilfsmitteln



Gruppe
Lechtaler Alpen
Höhe
2895 m
Hütte(n)
Simmshütte
Talort(e)
Bach (Stockach)

   


T O U R E N I N F O




*** Fahrwege, Steige und ausgesprochen luftige Kletterei im I.-II. Schwierigkeitsgrad; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich

Beschreibung einer Besteigung von Anton Spiehler (1880)



Bach (Stockach) Sulzlalm Simms-Hütte



Von Stockach bis zum Gipfel der Holzgauer Wetterspitze werden ca. 1850 Höhenmeter und etwa 7 km an Wegstrecke zurückgelegt. Ab der Simmshütte wird das Gelände recht steil und vor allem der letzte Anstieg ins Fallenbacher Joch ist durch seine mergelige Beschaffenheit etwas kraftraubend. Feiner, schieferiger Schotter in Verbindung mit lockerer Erde machen das Vorankommen etwa mühsam. Die Holzgauer Wetterspitze stellt überdies den höchstgelegenen selbständigen Gipfel auf Außerferner Areal dar. Die Parseierspitze mit ihren 3036 Metern befindet sich ja schon auf dem Bezirksgebiet von Landeck.

Die Holzgauer Wetterspitze fällt von ringsum durch ihren blockigen, säulenartigen Gipfelturm auf. Vor allem vom Fallenbacher See aus, tritt sie als schmale Gipfelsäule in Erscheinung, welche in den Himmel ragt. Süd- und Westwände fallen zumeist senkrecht ab und lassen die Wetterspitze noch eindrucksvoller erscheinen.

Bach (Stockach) Sulzlalm Simmshütte

Ab der Simmshütte über den sogenannten Hocker (eine Geländestufe) in das hinterste Sulzltal und auf Schutt zu der Wegverzweigung (Kälberlahnzugjoch, Kaisertal). Weiterhin viel Schutt und grobes Blockwerk, später auf feinem aber kraftraubenden Mergel in das Fallenbacher Joch. Am hier noch breiten Sattel gegen Norden und auf zuschnürendem Grat an den Wandfuß hinan. Eine flache Rinne ansteigend links der Gratkante über Felsstufen zum Felsenfenster, dem sogenannten Kammerloch (auch als Fallenbacher Loch bekannt; Sage vom Fallenbacher Loch). Weiter in eine Steilrinne, welche gutgriffig (I-II) aber luftig etwas nach links ausholend zu einem Felssporn führt. Jetzt sehr luftig auf einer Art Quergang mit Seilsicherung auf glatter Felsplatte um eine Felsnase herum. Zuletzt noch über einige Felsstufen, Schutt und Felsblöcke entlang des Grates gegen Nordosten unschwierig zum Gipfel.

Bach Madautal Grießltal Baumgartalpe

Vom Fallenbacher See auf die Feuerspitze zuhaltend und danach über eine gutmütige Schuttrippe direkt zum Kamm zwischen Fallenbacher Joch und Wetterspitze.
Autor: Max


Erweiterungsmöglichkeiten


Feuerspitze
Simmshütte

Besonderheiten

"...als besteigenswerthe Höhe in der Nachbarschaft rühmt Herr Falger den Wetterspitz, der bei Holzgau liegt. Der Wetterspitz erhebt sich 8829 Wiener Fuß über das Meer und bietet eine unermeßliche Aussicht. Doch bemerkt Herr Falger, der Weg sei rauh und man müsse 'gut gestiefeliert' sein, um nicht mit nackten Füßen wieder zurückzukommen. Er selbst hat den Berg schon mehreremale bestiegen..."
Ludwig Steub - Drei Sommer in Tirol









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