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Hahnenkopf


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Hahnenkopf
der Hahnenkopf (Bildmitte) durch das Raintal hindurch gesehen

Schwierigkeitsgrad


T3-4 - Alpinwandern
Charakter
Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen
Anforderung
Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden

Gruppe
Tannheimer Berge
Höhe
1942 m
Hütte(n)
Sonnenalm (Füssener Jöchl)
Talort(e)
Grän

 


T O U R E N I N F O




*** alpine Steige ab dem Füssener Jöchl und hinab in Richtung Raintal; am Hahnenkopf weglos, dichter Latschenbewuchs; Trittsicherheit und Orientierungsvermögen notwendig

...[ab dem Füssener Jöchl] auf dem Wanderweg Richtung Große Schlicke ins Reintaler Jöchle. Erstes Ziel soll der Hahnenkopf (1942 m) werden.

Deshalb noch ein Stück auf dem Weg abwärts, nach vorne oberhalb ist ein großer Felskopf recht auffallend. Diesen umgeht man quasi südlich auf dem Weg, bis man ihn direkt über sich hat. Schaut man nach oben, so sieht man einen recht ausgeprägten Schuttkegel, an dessen oberem Ende logischerweise eine Rinne zu finden sein müsste (die es dem aktuellen AVF Allgäuer Alpen 2008 nach für den besten Anstieg zu durchsteigen gilt). Den recht rutschigen Kegel kann man mit Hilfe einiger Gamssteige recht gut emporkommen und dann an den Felsen entlang bis unter die Rinne. Hier muss man sich jetzt frei Schnauze den besten Weg durch das wirklich brüchige Gestein suchen...kaum ein Griff oder Tritt, der wirklich vertrauenserweckend ist. Aufgrund der Steilheit und dem Gesteinsmurks wohl im I-II Schwierigkeitsgrad.

Noch ein Tipp: Ich hätte mich mit Helm sicherer gefühlt, den Ausdruck "morscher Fels" im Führer hab ich aber geflissentlich ignoriert. Jedenfalls gelangt man am oberen Ende der Rinne auf den in West-Ost-Richtung verlaufenden Kamm und diesem immer nahe auf oder an der Schneide folgend zum Gipfelaufbau. Der Gipfel präsentiert sich dann recht breitflächig und schmucklos.

Zum Abstieg Richtung Vilser Scharte (1817 m) im Osten bietet es sich wohl an, etwas Erfahrung im "Latschenwühlen" zu haben. Der Gipfel zieht weiter in West-Ost-Richtung, nahe der Schneide und etwas unterhalb finden sich immer wieder Möglichkeiten relativ gut durch die Latschen zu kommen. Es finden sich auch immer wieder recht zugewachsene Gamspfade (evtl. auch in früherer Zeit von Menschen freigehaltene Pfade, so recht konnte ich es nicht zuordnen), die sich vom geschickten Wanderer verknüpfen lassen. Schließlich kam ich an eine freie Wiesenfläche, von der aus ich wieder den Wanderweg erkennen konnte, so ungefähr unter mir befand sich auch die Willi-Merkel-Hütte. Also schnell durch das steile Gras zurück zum Weg...
Autor: Kauk

Erweiterungsmöglichkeiten


Läuferspitze
Große Schlicke





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