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Burgruine Kalden

(Neu-Kalden)


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Burgruine Kalden
   der Rundturm der Burg Kalden (Neu-Kalden)

Schwierigkeitsgrad

T2 - Bergwandern
Charakter
Durchgängiger Pfad. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen
Anforderung
Etwas Trittsicherheit ratsam. Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen

Gruppe
historische Bauten
Höhe
710 m
Talort(e)
Altusried (Kalden)

 



KOORDINATEN   47.82375 • 10.20019 | WETTER | WEBCAMS | TOURENKARTE | ANFAHRT (GoogleMaps)


T O U R E N I N F O




*Fahr- und Fußwege; der Steig hinab durch den Tobel führt durch teils recht steiles Gelände
Rundturm Burg Kalden
Rundturm der Burg Kalden


Die Höhenburg der Burg Kalden (Neu-Kalden) befindet sich auf einem Geländesporn 90 Meter über der Iller an der Illerschleife (Illerdruchbruch) im Nordwesten von Altusried. Gegen Westen machten einst die steilen Abhänge des Tobels den Zugang unmöglich, während die Ostseite sehr steil zur Iller abfiel und heute großflächige Abgleitflächen bildet. Geologische Instabilität führte bereits im Mittelalter zu Fels- und Hangrutschungen. Die erstmals 1128 erwähnte Burg Kalden stand nämlich ursprünglich etwa 400 Meter weiter nördlich, direkt an der Geländekante des scharf zulaufenden Geländerückens. Bereits vor 1500 stürzt jedoch der Großteil des Gemäuers über die Geländekante hinab in die Iller.

Die Burgherren von Kalden waren stets stiftskemptische Dienstmannen und mit der niederen Gerichtsbarkeit belehnt. 1515 beginnt Marschall Joachim von Pappenheim mit dem Bau der Burg Neu-Kalden an erhöhter, heute noch sichtbaren Position. 1525 wird die neue Burg während des Bauernkrieges von Allgäuer Bauern eingenommen, Hans Joachim von Pappenheim nimmt aber Rache und gebärdet sich bald als berüchtigter Raubritter. 1639 erlischt jedoch die Linie der Pappenheimer und 1692 verlassen die noch verbliebenen Bewohner die Burg.

Im Jahr 1803 ereignet sich dann ein Großbrand im nahen Altusried und die Bewohner nutzen die verlassene Burg kurzerhand als Steinbruch für den Wiederaufbau ihrer Höfe und Häuser.

Kalden bei Altusried

Ein kleiner, kostenloser Parkplatz östlich der Häusergruppe Kalden bildet den Ausgangspunkt der Rundtour. Zunächst kurz gegen Norden hin zu dem bald sichtbaren Rundturm der einstigen Burg Kalden. Nördlich dehnt sich ein recht weitläufiges Plateau bis an die Abbruchkante der Iller hin aus. Im westlichen Bereich sind allenfalls Spuren in Form kleinräumiger Mauerreste erhalten, an der östlichen Seite können die Abgleitflächen mit geologisch interessantem Aufbau in Augenschein genommen werden. Ein kleiner Pfad führt gegen Norden zu der scharf zulaufenden Geländekante hinaus, auf welcher die ursprüngliche Burg gestanden hatte. Meist durch die Westflanke, führt ein Pfad mit zahlreichen Stufen in den Grund des Tobels hinab.

Eine mit Schilf bestandene Aufläche nordöstlich der Illerschleife dient offenkundig den Bibern als Heimat, zahlreich vorhandene Nagespuren deuten auf diesen Umstand hin. Auf einem hier beginnenden Fahrweg wandert man entlang des Illerstausees in einer weit ausholenden Schleife bald durch Wald und später über Wiesenflächen hinauf zum Weiler Betzers. An der Straße gegen Süden zu einer Weggabelung, wobei man weiterhin Richtung Süden weitergeht und den Ortsteil Streifen passiert. An der nächsten Wegkreuzung links ab und zurück zum Ausgangspunkt - dem Parkplatz östlich von Kalden.


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